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Herdschwand bewegt die Bürger

Der Abriss des Grundstücks Herdschwand erhält weiteren Gegenwind. Gestern hat das Komitee «Herdschwand erhalten – zum Nutzen aller» ein Referendum eingereicht. Grund dafür seien etwa fehlende Informationen zu den Folgen des Verkaufs auf den kantonalen Finanzausgleich.
Letzteres bemängelt auch Benedikt Schneider (CVP) in seinem Dringlichen Postulat. Mit dem Verkauf des Grundstücks Herdschwand könnte es für Emmen zu Kürzungen aus dem Finanzausgleich kommen. Im Jahre 2014 sei der Gemeinde Malters dasselbe passiert. Sie habe ein Grundstück für 2 Millionen Franken verkauft, was zu einer Einbusse aus dem Finanzausgleich von 2,7 Millionen Franken geführt hätte. Dies berichtete unsere Zeitung am 27.Juni. Schneider verlangt nun, dass die Folgen des Verkaufs in dieser Hinsicht abgeklärt werden.

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Mitglieder des Komitee «Herdschwand erhalten - zum Nutzen aller» beim Überreichen der Unterschriften. | Bild: PD