Aktivitäten des Komitees

Juli 2014

  • Gründung des Komitees
  • Offener Brief an den Gemeinderat
  • Diverse Presseberichte über den Widerstand gegen den Verkauf
  • Zahlreiche Leserbriefe zum Thema in der Presse LZ und Heimat

August 2014

  • Das 8-Köpfige überparteiliche Komitee präsentiert sich der Öffentlichkeit.
  • Erste Komiteesitzung mit Zielformulierung „Herdschwand erhalten - zum Nutzen aller“
  • Vereinsgründung, erstes Inserat in der Heimat für die Unterstützung des Vereins.

September 2014

  • 10 000 Flyer mit dem Inseratetext werden in den Emmer Haushalten verteilt
  • Eine Leserbrief Offensive wird geplant und lanciert.
  • Die Parteien FDP und SVP votieren für den Verkauf in den Medien.
  • Ende Sept. werden alle Projekte und nicht nur das Siegerprojekt öffentlich präsentiert.
  • Veröffentlichung der Pressekonferenz und des Projektes Neuschwand auf Youtube

Oktober 2014

  • Emmen-Mail erscheint mit dem Projekt Neuschwand auf der Titelseite und ausführlichem Bericht erscheint.
  • Der Verein hat bereits 44 Mitglieder

November 2014

  • Sitzung und Planung eine Wahlkampfbudgets und Aktivitäten
  • Planung eines Fasnachtssujet „Tafelsilber nicht verscherbeln“
  • Zwischennutzung der Herdschwand durch Betagtenzentrum Unterlöchli wird publik.
  • Gemeinderat unterschreibt Vorvertrag mit Losinger Marrazzi AG , Kaufpreis 18 Mio.

Dezember 2014

  • 16. Dezember Einwohnerratssitzung mit Herdschwandverkauf auf der Agenda.
  • Kundgebung vor dem Gersag mit grossem Herdschwandbild durch 50 Einwohner
  • Grosse Resonanz in der Presse mit entsprechenden Bildern von diesem Protest.

Januar 2015

  • Streitgespräch im Januar Emmen-mail zur Herdschwand zwischen Beni Schneider unserem Komiteemitglied und Franz Räber Präsident Rechnungsprüfungskommision
  • Parteimitglieder der FDP, SVP, und teile der CVP gründen das Gegenkomitee
  • „Pro Herdschwand“ mit Unterstützung von ca. 200 Parteimitgliedern.

Februar 2015

  • Streitgespräch zwischen Rolf Stähli und Franz Räber wird in der Heimat veröffentlicht.
  • Plakat Aktion mit dem Bild der Herdschwand in der ganzen Gemeinde wird realisiert.
  • Eröffnung des Fritschiumzugs in Luzern als erstes wildes Sujet .
  • Tele 1 zeigt über 2 Min. das Sujet mit dem Thema „Tafelsilber nicht verscherbeln“.
  • Rote Karte für die Aktion durch den LZ Reporter , grosser Disskurs in der Presse. Intervention von Rolf Stähli , Rehabilitierung der Aktion ebenfalls durch Artikel der LZ.
  • Teilnahme auch Fasnachtsumzug in Emmen mit gutem Echo.
  • Platzierung des Wagens für den Wahlkampf an der Flugplatz und Hochdorferstrasse.
  • Sämtliche aufgestellten Plakate werden neu mit einem Tafelsilberand versehen.
  • Viele weitere Leserbriefe erscheinen in der LZ und der Heimat.
  • Total Leserbriefe bis zur Abstimmng 42 für den Erhalt und 21 für den Verkauf.
  • Die CVP macht einen Vorstoss an den Gemeinderat,den Bebauungsplan Neuschwand etwas anzupassen, um die Anwohner zu beruhigen.
  • Der Verein hat über 100 Mitglieder

März 2015

  • Vier Tage vor der Abstimmung spricht Gemeinderat Urs Dickerhof von einer möglichen Steuererhöhung bezüglich eines evt. nicht Verkaufs der Herdschwand in der LZ
  • 8. März 2015 Abstimmung
  • 51.5 % Zustimmung zum Verkauf durch das Stimmvolk von Emmen
  • Nur 203 Stimmen fehlen für den Erhalt der Herdschwand
  • Das knappe Resultat wird als grosser Achtungserfolg von der Presse kommentiert.
  • LZ vom 9. März, dieses Resultat hat Pontenzial die geplante Umzonung zu verhindern. 

August 2015

  • In der Herdschwand wird der Spielplatz demontiert für die neue KITA im neuen Betagtenzentrum Emmenfeld
  • Als auch noch die Ruhebänke der Herdschwand demontiert werden, intervenieren Rolf und Lisbeth Stähli sofort beim Gemeinderat und der Leitung des Betagtenzentrum.
  • Tele 1 berichtet über diese unsensible Aktion in den Nachrichten , auch die LZ berichtet.
  • Ein grosser Teil der Bänke konnten dadurch erhalten werden.

September 2015

  • Der Einwohnerrat stimmt erst nach heftiger Diskussion dem Antrag der CVP zur Anpassung des Bebauungsplan Neuschwand zu. Die öffentliche Mitwirkung zu diesem Bebauungsplan wird vom Gemeinderat öffentlich ausgeschrieben auf der Hompage.
  • Die erste Komiteesitzung nach der Abstimmung findet statt.
  • Das Komitee zum Erhalt der Herdschwand äussert sich ebenfalls schriftlich zum Bebauungsplan. Kopien dieser schriftlichen Mitwirkung des Komitees gehen auch an zwei involvierte Kantonale Stellen.
  • Die Internetseite www.herdschwand.info wird reserviert und aufgeschaltet.
  • Die Absicht nötigenfalls das Referendum zu ergreifen wird einstimmig beschlossen.

Dezember 2015

  • Der neue Wachstumsbericht für die Gemeinde wird im Einwohnerrat behandelt und wird mit der Abstimmung zur Kenntnis genommen. Wichtige Aussagen zur Infrastrukturbedarf, Finanzen und Bedarf an Pflegebetten sind darin enthalten.

Januar 2016

  • Ein Artikel mit dem Titel „Nur noch wenig Bauland übrig“ erscheint in der LZ
  • Leserbriefe von Komiteemitgliedern und Symphatisanten dazu erscheinen in der LZ

Februar 2016

  • Persönlicher Brief an die Vereinsmitglieder geschickt
  • Brief an Gemeindebehörden bezüglich Pflegebettenbedarf in Emmen geschickt
  • Bodeninitiative wird mit 51% Zustimmung angenommen

März 2016

  • Antrag zur Unterstützung an Quartierverein Meierhöfli und Umgebung eingereicht

April 2016

  • Der Quatierverein  Meierhöfli und Umgebung überlässt die Unterstützung des Komitee "Herdschwand erhalten - zum Nutzen aller“ den einzelnen Vereinsmitgliedern.
  • Der Quartiervereins Vorstand kümmert sich aktiv um die Mitwirkung zur Verbesserung des Bebauungsplanes „Neuschwand".

Mai 2016

 
  • Das Komitee bringt die Rückweisung  des Kantons bezüglich der Vorprüfung des Bebauungsplanes Neuschwand an die Gemeinde an die Öffentlichkeit. Siehe unter Medien den Artikel: Knatsch um 70 Mio. Überbauung ( Zentralplus vom 3. Mai)
  • Der Gemeinderat bestätigt danach am 10. Mai die Verzögerung des Projekts und  die Mitwirkung des Komitees  zur Teiländerung des Nutzungs- und Bebauungsplan Neuschwand.
  • Er stellt die Antworten zu den diversen Stellungnahmen des Komitee , des QV sowie der weiteren  betroffenen Anwohner für das 3. Quartal 2016 in Aussicht.

Juni 2016

  • Qualitatives Wachstum ist nun kalkulierbar für einzelne Objekte,geplante Bebauungspläne sowie bestehende Bauten !
  • Das Postulat der CVP welches den Einätzt eines neu entwickelten Kalkulators zur Messung des qualitativen Wachstum der Gemeinde fordert ,wird aufgeschaltet.

November 2016

  • Das Komitee verlangt Einsicht in den Vorprüfungsbericht des Kantons zum Bebauungsplan
  • Neuschwand. Einzelne Mitglieder und Anwohner stellen dabei fest, dass klar gegen das Baugesetz verstossen wurde und der Kanton das Projekt im Dezember 2015 schon zurück-gewiesen und die Vorprüfung wegen gravierenden Mängeln sistiert hatte.
  • 15 Wohnungen wurden in verbotener Ausrichtung geplant, die Grünflächen wurden als zu deutlich zu gering taxiert und noch viele weitere Mängel festgestellt

Dezember 2016

Januar 2017

  • Das Komitee übergibt dem Gemeinderat einen offenen Brief mit der Forderung den Kaufvorvertrag mit Losinger Marazzi AG aufzulösen. ( siehe unter Medien LZ und Zentralplus vom 14. Januar 2017 )
  • Die Gemeinde lädt das Komitee zu einer Infoveranstaltung zum Bebauungsplanes Neuschwand für den 15. März 2017 ein und will anschliessend ab 16. März den Plan öffentlich auflegen, sowie im Herbst den Bebauungsplan Neuschwand im Einwohnerrat behandeln.

Februar 2017

  • Der Gemeinderat beantwortet den offenen Brief des Komitees mit einer abschlägigen Stellungnahme zur Forderung der Auflösung des Vertrages mit der Losinger Marazzi AG.
  • Das Reglement zur Bodeninitiative wird mit 60% Zustimmung an der Urne durch die Stimmbürger von Emmen deutlich angenommen. Dieses Reglement gilt aber nicht für die Herdschwand und den Vorvertrag, der vor dieser Abstimmung gemacht wurde. ( siehe unter Medien LZ vom 13. Februar 2017 )

März 2017

  • Die Gemeinde legt den Bebauungsplan „Neuschwand“ und die Zonenplanänderung vom 16.03. bis 14. 04.2017 öffentlich auf. Am 15. März fand eine Informationsveranstaltung für die Betroffenen durch den Gemeinderat im Gersag statt. Ca.40 Besucher nahmen daran teil, darunter auch eine Delegation des Komitees „Herdschwand erhalten- zum Nutzen aller“

April 2017

  • Das Komitee nimmt nach intensivem Studium des öffentlichen aufliegenden Bebauung-planes „Neuschwand“ detailliert Stellung“ dazu mit einem Schreiben an den Gemeinderat und veröffentlicht diese Stellungnahme auf der Webseite www.herdschwand.info am 6. April. Die Webseite des Komitees ist unterdessen auf allen Internet Suchmaschinen an erster Stelle durch über 24`000 Klicks seit der Aufschaltung.

Mai 2017

  • Das Komitee erhält einen Brief der Gemeinde das die Einsprache Verhandlungen zum Bebauungsplan „Neuschwand“ bald beginnen werden und das Komitee dazu eingeladen wird.

Juni 2017

  • Die Gemeinde plant den vorzeitigen Rückbau des BZ Herdschwand um vollendete Tatsachen zu schaffen, obwohl noch kein Entscheid des Einwohnerrates zum Bebauungsplan und der Umzonung vorliegt und dazu auch jeweils das Referendum ergriffen werden kann. Siehe Luzerner Zeitung vom 12. Juni 2017
  • Das Komitee macht einen persönlichen Brief an jeden Einwohnerrat mit dem wahren Wert der Herdschwand. Es soll auf den vorzeitigen Abriss der Herdschwand auch aus finanziellen Gründen verzichtet werden. Gleichzeitig beschliesst das Komitee das Referendum gegen diesen möglichen Entscheid des Einwohnerrates vom 4. Juli.

 

Wichtig: Beide Parteien des Kaufvorvertrages also Gemeinde und Losinger Marazzi AG können ohne Kostenfolge seit dem 30 April 2017 vom Vertrag zurücktreten. Die Rücktritts Klausel im Vorvertrag sieht die so vor, wenn bis zu diesem Datum alle drei

Bedingungen (Volksabsztimmung zum Vorvertrag, Bebauungsplan und Umzonung ) nicht Rechtskräftig sind.

Das Komitee ist am 29. Juni 2017 zu einer Sitzung zur Besprechung der Stellungnahme des Komitees zum Bebauungsplan „Neuschwand“ auf die Gemeinde eingeladen.

Juli 2017

  • Der Einwohnerrat beschliesst am 4. Juli mit 26 zu 12 Stimmen den Rückbau der Herdschwand. Das Komitee ergreift das Referendum gegen den vorzeitigen Abriss der Gebäude der Herdschwand und wird nun die notwendigen Unterschriften im Juli und August sammeln. Dabei kann es auf die Unterstützung der Grünen und der SP zählen. Zum ersten Mal wird das Komitee dann in den Abstimmungs-Unterlagen zur Herdschwand Stellung nehmen können.

August 2017

  • Das Komitee übergibt der Gemeinde das zustande gekommene Referendum mit 1305 Unterschriften. Davon wurden 1242 gültige Unterschriften bestätigt.Diese Unterschriften wurden während der Sommerferienzeit durch die Komitee Mitglieder in verschiedenen Aktionen gesammelt. Auch die Rücksendung von 70% der Vereinsmitglieder mit Total 245 Unterschriften unterstützte dieses Vorhaben. Das Komitee dankt allen Unterschriftensammlern und Spendern herzlich für die geleistete Unterstützung.
  • Unser Komitee Mitglied Benedikt Schneider reichte am 31. August ein dringliches Postulat ein, um die Auswirkungen des Verkaufs der Herdschwand auf den kantonalen Finanzausgleich mit dem Kanton zu klären. Anlass war der Artikel der LZ vom 27. Juni zum Finanzausgleich und dem Beispiel von Malters, dass wegen Landverkaufs und dadurch reduzierten Finanzausgleich nun die Steuern erhöhen muss. (siehe auch auf unserer Webseite, www.herdschwand.info) Dasselbe droht auch Emmen beim Verkauf der Herdschwand und muss dringend geklärt werden bevor weiter Richtung Verkauf entschieden wird.

 September 2017

  • Der Einwohnerrat von Emmen beschliesst an seiner Sitzung ein Ja zum Bebauungsplan und der Teilrevision des Zonenplanes. Sämtliche relevanten Einsprachen von Anwohnern werden abgelehnt und führen nun zu weiteren Einsprachen an den Kanton wie auch bis zum Bundesgericht, was zu weiteren Verzögerungen führen wird.
  • Das Postulat unseres Komitee-Mitglieds, Benedikt Schneider bezüglich den Auswirkungen des Verkaufs auf den kantonalen Finanzausgleich wird vom ER als dringlich anerkannt und auch einstimmig überwiesen. Der Gemeinderat will aber erst anlässlich der Abstimmung am 4. März 2018 darüber informieren. Dieser Beschluss des Einwohnerrates unterliegt dem fakultativen Referendum.
  • Das Komitee „Herdschwand erhalten - zum Nutzen aller“, ergreift auch gegen diesen Beschluss des Einwohnerrates das Referendum. Eine solcher Entscheid mit möglicherweise grossen finanziellen Konsequenzen muss vor den Stimmbürgern zur Abstimmung gebracht werden. Das Hauptanliegen des Komitees, das letzte grosse Grundstück der Gemeinde im öffentlichen Zweck zu erhalten, erfordert dies geradezu.

 

November 2017

  • Das zweite Referendum des Komitees gegen den Beschluss des Einwohnerrates über den Bebauungsplan „Neuschwandund“ und die Teilrevision des Zonenplanes ist mit über 1400 Unterschriften ebenfalls zustande gekommen. Wir danken allen für Ihre Unterstützung. Jetzt liegt es beim Stimmbürger von Emmen am 4. März noch einmal zu entscheiden was mit der Herdschwand definitiv geschehen soll.

Dezember 2017/ Januar 2018

Das Komitee verabschiedet die Texte für die Abstimmungsbrochure und unternimmt verschiedene Aktionen wie einen Tag der offenen Tür in der Herdschwand einzufordern, Plakatierung mit Abstimmungsplakaten, Pro und Kontra im Emmen-mail, und ein Inserat des Komitees im Emmen-mail.

Ein grösserer Berichte erscheint in der LZ , zum nicht beheizen der Gebäude, festgestellt am Tag der offenen Tür. Diverse Schreiben an den Gemeinderat, Die Abstimmungsbeschwerde der Grünen Emmen in der LZ , sowie Besuch des Komitees bei Gemeinderat Urs Dickerhof am 19. Februar zur Abklärung und Überprüfung der in der Abstimmunsbrochure erwähnten neuen Aussagen zum Zustand der Herdschwand.

Februar 2018

Es werden die Abstimmungsplakate im Garten unseres Komitee-Mitgliedes Karin Saturnino zerstört und somit Anzeige gegen unbekannt eingereicht.

Viele Leserbriefe erscheinen zum Thema. Die LZ bringt zwei grössere Artikel mit falschen Zahlen zur Rücktrittsklausel und dem Heimfall.

Die Hompage wird ständig aktualisiert und sämtliche Dokumente sind dort ersichtlich.