32 Millionen für eine langfristige Weiternutzung

Diese Studie laut „Emmen stimmt“ aus dem Jahre 1997 wurde von „Teilnehmern einer Zusatzausbildung zur Architektur bezw. Bauökonomie verfasst.Laut dem vorgelegten Dokument wurde sie aber im Jahre 2005 verfasst. Dabei handelt es sich um eine umfangreiche Totalsanierung des BZ Herdschwand als Alters und Pflegeheim mit gröberen Eingriffen in die aktuelle Struktur, Umbau der 4er Zimmer in Einzelzimmer Einbau von Duschen in allen Zimmern usw.

Diese Summe von 32 Mio. ist aber nicht relevant für eine Zwischennutzung welche die Gemeinde selber mit ca. 1,4 Mio. beziffert.

Legionnellenbefall der Wasserleitungen:

Der Befall wurde nicht durch einen vom Lebensmittelinspektor datiertem Rapport

belegt, sondern nur mit einer allgemeinen Aussage des Chefs der Lebensmittelkontrolle auf Gemeindepapier als Aktennotiz. Ohne datierten Rapport ist diese Aussage somit nicht relevant. Insbesondere, dass so ein Befall mit aufheizen des Warmwasser auf 65 Grad und evt. Nötiger Zugabe von Chlor von entsprechenden Spezialisten mit relativ geringem Kostenaufwand beseitigt werden kann.

Schimmelbefall

Es wurde vor Jahren in einigen Zimmern beim ersetzten der Einbauschränken Schimmel entdeckt, welcher dann durch eine zusätzliche Isolation der Wand hinter den Schränken behoben wurde. Also kein allgemeiner Befall der ganzen Gebäude.

Asbest in der Herdschwand

Es besteht ein Rapport mit Fotos, wo sich die Asbesthaltige Bauteile befinden.

Diese stellen aber keine Gefahr für die Bewohner dar, da sich diese Teile im Keller, bei Leitungsisolationen sowie bei den Abdeckungen der Elektrokästen befindet und nur beim Abbruch gesondert behandelt werden müsste.

Alte Elektroleitungen

Die Prüfung der gesamten Elektroanlagen wurde seit 2013 immer wieder hinausgeschoben.

Vor einer Weiternutzung ist diese nun nachzuholen mit von der Gemeinde bezifferten Kosten von ungefähr Fr. 20`000.- und der Behebung von Sicherheitsmängeln bis Fr. 50`000.-

Anfrage für Zwischennutzungen

Sämtliche Anfragen zur Zwischennutzungen von weiteren Altersheimen wurden durch den Plan die Herdschwand sofort d.h.im Herbst 2017 abzureissen und somit der kurzen Frist bis

Herbst 2017 verhindert. Dabei gibt es Interessenten die wieder aktiviert werden könnten.

Kosten bezüglich Rücktritt der Gemeinde lt. Vorvertrag, bei Ablehnung des Bebauungsplans und der Umzonung durch das Volk

Die Gemeinde muss die vorhandene und zurückgestellte Anzahlung von Fr. 535`000.- an Losinger Marazzi AG zurückerstatten. Weitere in der LZ erwähnte geschuldete Planungskosten sind im Vorvertrag nicht explizit erwähnt. Die Kosten für die Umzonung sind jedoch von der Gemeinde als Verkäuferin zu tragen, dies ist auch so erwähnt im Vorvertrag. Diese Kosten fallen aber erst an, wenn die Umzonung vom Volk angenommen und auch durchgeführt wird.

Heimfallsumme von 5.8 Mio. an die BZ Emmen AG geschuldet?

Die Gemeinde musste 2010 etwa 17 Mio. Franken (Wert der Gebäude) für diesen absehbaren Heimfall Fall zurückstellen, hat aber infolge schneller und hoher Abschreibung der BZ Emmen AG für die Herdschwand einen Teil der Rückstellung mit Einwilligung des Kantons aufgelöst.

Die BZ Emmen AG hat im Jahre 2015 und 2016 je eine Tranche von 3 Mio. Franken zum Heimfall bereits erhalten und in Ihrer Jahresrechnung entsprechend Verbucht.

Jetzt muss die Gemeinde diese Summe entsprechend noch umbuchen aus der restlichen Rückstellung.