Leserbrief vom 25.1.2016 zum Artikel in der LZ vom 14.Januar 2016

Dass nur noch wenig Bauland in Emmen übrig ist erstaunt bald niemanden mehr. Zuviel Bauland wurde schon eingezont oder verkauft. Infolge mangelnder Anlagealternativen für Investoren wird dieses Bauland nun viel zu schnell überbaut. Dieses übertriebene Wachstum,mit all seinen Problemen scheint fast als Heilsbringer für die Gemeinde Emmen und wird auch noch öffentlich beworben. Wenn man das Rechenbeispiel von Gemeinderat und Finanzdirektor Urs Dickerhof im Artikel der LZ auf die 18`000m2 der Herdschwand Parzelle anwendet, so sieht dies doch langfristig mehr als attraktiv für die Gemeinde aus. Erwerb: 150 Franken pro m2, Verkauf: aktuell für 1000 Franken Buchgewinn: 15.3 Mio Franken, bei einem Baurechtszins von 3% kämen jährlich 540`000 Franken Einnahmen in die Gemeindekasse und in 28 Jahren wäre der entgangene heutige Buchgewinn wieder hereingeholt. Alle Folgejahre danach bringen mehr als eine halbe Million Franken Gewinn pro Jahr und das Land gehört immer noch der Gemeinde und sie profitiert dabei noch vom laufenden Wertzuwachs.Behalten wir doch dieses letzte grosse Grundstück im Herzen der Gemeinde in der Zone für öffentlichen Zweck,durch die Ablehnung der geplanten Umzonung in Bauland. Zukünftige Bedürfnisse gibt es genug. Dies zeigt sich auch im neusten Wachstumsbericht für Emmen klar und deutlich. (Veröffentlichung ist noch ausstehend) Sicher finden sich auch Investoren, welche auf diesem Grundstück in notwendige öffentliche Gebäude investieren und das erst noch im Baurecht.

Rolf Stähli

Emmen