Der Gemeinderat und das Komitee Pro Herdschwand versuchen mit allen Mitteln, die Bevölkerung davon zu überzeugen, in welch furcht­erregendem Zustand die Gebäude des ehemaligen Betagtenzentrums sind. Sie schmeissen mit ebenso furchterregenden Kosten für eine Sanierung um sich. Das Komitee Pro Herdschwand wirbt mit Slogans wie «Ja zum Erhalt von Kulturland». Dass die Herdschwand-Parzelle weder heute noch in Zukunft Kulturland sein wird, wissen sie offenbar nicht. Sei’s drum!

Ich engagiere mich für den Erhalt der Herdschwand, weil es sich bei diesem Grundstück um ein Filetstück handelt, das nur jemand, der seine fünf Sinne nicht beisammen hat, für eine fragwürdige Überbauung aus der Hand geben würde. Emmen wächst auch ohne die geplante Überbauung Neuschwand und wird in nicht allzu ferner Zukunft Landbedarf haben, um dem Wachstum geschuldete Infrastrukturbauten zu reali­sieren.

Karin Saturnino-Eichenberger, alt Einwohnerratspräsidentin SP, Emmen