Änderungsanträge zum Protokoll der Besprechung vom 29. Juni 2017

Sehr geehrter Herr Gemeinderat Schmidli

Sehr geehrte Damen und Herren

Wir danken Ihnen für die Zustellung des Protokolls der obengenannten Besprechung vom 29.Juni 2017.

Wir geben folgende Bemerkungen zum Protokoll zu Protokoll:

Zu Antrag 1:

  • Wie versprochen wurde uns das Schattendiagramm zugestellt, allerdings nur per 21. März, 21. Juni und 21. September bis 18.00 Uhr zugestellt. Wir sind der Ansicht, dass dies unvollständig ist und daher wesentliche Tatsachen unterdrückt werden. Die zugestellten Auszüge des Schattendiagramms lassen erahnen, dass es in den Wintermonaten, als auch an den Abenden kaum oder keine Sonneneinstrahlung in grossen Teilen der Siedlung geben wird.
  • Wir beantragen daher die Herausgabe und die Veröffentlichung (zumindest im Bericht und Antrag vor dem Einwohnerrat) des kompletten Schattendiagramms für 12 Monate von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Zudem beantragen wir, dass der durch bestehende Bauten oberhalb der Hangkrete reduzierte Horizont ebenfalls im Schattendiagramm aufzunehmen ist (z.B. Wohnbauten Frohes Alter an der Herdschwandstrasse und weiteren Bauten im Westen und Nordwesten).
  • Die kantonale Bestimmung zur Wohnhygiene wurden im ersten eingereichten Bebauungsplan nicht eingehalten. Es wurden 19 Wohnungen in verbotener Ausrichtung geplant, was unter anderem auch zur Rückweisung und Abbruch der Vorprüfung geführt hat. Wie das Schattendiagramm zeigt bzw. bei vollständiger Auflage zeigen würde, ist die Wohnqualität trotz der Anpassungen weiterhin zumindest an der Grenze des zulässigen und führt sicher nicht zu einem qualitativen Wachstum der Gemeinde Emmen.

Antwort Gemeinderat

Zu Antrag 3:

  • Die angeführte schlechte Bausubstanz der Gebäude des Betagtenzentrums wurde bis heute noch nie wirklich unabhängig untersucht und ist eine reine, nicht belegte Behauptung. (Die aus dem Jahre 1997 genannte Summe von 30 Mio. war für eine komplette Erneuerung als Alters und Pflegeheim berechnet worden.)
  • Wenn nun aber eine Renovation des Personalhauses möglich und sinnvoll ist, kann auch die übrige Bausubstanz nicht in einem schlechten Zustand sein. Es trifft aber zu, dass der Unterhalt der Gebäude vernachlässigt wurde, so dass für den Fall der Weiternutzung der Gebäude gewisse Sanierungen anstehen. Die Gemeinde hat für alle Gebäude einen Betrag von 1. 4 Mio. Franken errechnet, um die notwendigen Sanierungen vorzunehmen. Auch diese Zahl wurde nie von unabhängiger Seite überprüft und basiert auf groben Annahmen bzw. ist lediglich eine Ersteinschätzung.
  • Wir beantragen daher eine gemeindeunabhängige Prüfung durch Bauexperten bezüglich dieser immer wieder erwähnten schlechten Bausubstanz, mit welchem der Abriss und Verkauf dem Bürger gegenüber begründet wird.

Antwort Gemeinderat

Wir bestehen auf der Ergänzung des Protokolls zuhanden des Einwohnerrates.

Für das Komitee

Rolf Stähli                     Benedikt Schneider